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    Fokussiert werden Grundbewegungen,
    die in beinahe allen Sportarten vorkommen.

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    in meiner Praxis für Physiotherapie
    und Personal Training

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Funktionelles Training

Funktionelles Training bedeutet die anforderungsorientierte Förderung von Kompetenzen, die sportartübergreifend notwendig sind. Ins Zentrum gerückt werden die Qualität von Bewegungsabläufen, Muskelfunktionen und die Leistungssteigerung in Basisfähigkeiten von sportartübergreifender und alltagsorientierter Bedeutung. Fokussiert werden Grundbewegungen, die in beinahe allen Sportarten vorkommen. So finden sich Kernbewegungen wie Laufen, Springen, Hüpfen und Drehen als Grundelemente im Funktionellen Training wieder.

Core Stability

Von hoher Bedeutung in allen Sportarten ist auch die Stabilisation von Gelenken und dem gesamten Rumpf (Core Stability). Ebenso sind Anforderungen an die Propriozeption (Eigenwahrnehmung von Muskeln, Sehnen und Gelenken) und ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Schnellkraftanteil überall zu finden. Für den Breitensportler stehen Bewegungen des täglichen Lebens wie Aufstehen, Aufrichten, Heben, Gehen und Tragen im Vordergrund.

Nach dem Physiotherapeuten Gary Gray, der in den 1990er Jahren einer der Ersten war, welcher eine funktionelle Denkweise vertrat, integrieren funktionelle Bewegungsformen immer mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig. Damit orientiert er sich an den Kernbewegungen in Sport und Alltag. Auch diese laufen immer über mehrere Muskeln und Gelenke, so genannte Muskel- und Bewegungsketten, ab. Einen hohen Stellenwert hat dabei auch immer die Stabilisationsfunktion der Muskulatur.

Die geforderte Mehrgelenkigkeit und Stabilisationsarbeit macht klar, weshalb die Übungen losgelöst von klassischen Kraftgeräten ausgeführt werden. Der Sportler lernt dadurch, den eigenen Körper mit oder ohne Zusatzlast in verschiedenen Positionen zu stabilisieren, auszubalancieren und damit auch reaktionsbereit zu bleiben.

Bei der Stabilisationsmuskulatur geht es vor allem um die tiefe Bauchmuskulatur, die Hüftabduktoren und Hüftrotatoren sowie die Schulterblattstabilisatoren. Diese werden auch isoliert und damit auf den 1. Blick mit nicht funktionellen Übungen trainiert. Aufgrund des erreichten Effekts einer besseren Stabilisation und der damit einhergehenden Verletzungsprophylaxe und Leistungsverbesserung werden sie jedoch wieder funktionell.